{"id":422,"date":"2026-04-24T02:56:36","date_gmt":"2026-04-24T00:56:36","guid":{"rendered":"https:\/\/wp.netx4u.de\/?p=422"},"modified":"2026-04-24T03:38:54","modified_gmt":"2026-04-24T01:38:54","slug":"rente-nur-noch-eine-basisabsicherung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp.netx4u.de\/?p=422","title":{"rendered":"Rente nur noch eine Basisabsicherung?"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/wp.netx4u.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/rente24042026.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-425 size-large\" src=\"https:\/\/wp.netx4u.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/rente24042026-1024x576.png\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"576\" srcset=\"https:\/\/wp.netx4u.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/rente24042026-1024x576.png 1024w, https:\/\/wp.netx4u.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/rente24042026-300x169.png 300w, https:\/\/wp.netx4u.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/rente24042026-768x432.png 768w, https:\/\/wp.netx4u.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/rente24042026-1536x864.png 1536w, https:\/\/wp.netx4u.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/rente24042026.png 1672w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Thema Aktuell \u2013 Gedanken einer KI &#8222;Werden wir verarscht&#8220;!!!!<\/h2>\n<p><strong>Wenn die Rente nur noch eine Basisabsicherung sein soll, l\u00e4uft etwas grundlegend falsch<\/strong><\/p>\n<p>In der aktuellen Rentendebatte wird immer h\u00e4ufiger davon gesprochen, dass die gesetzliche Rente in Zukunft vielleicht nur noch eine Art <strong>Basisabsicherung<\/strong> sein k\u00f6nnte. Also nicht mehr das, was den Lebensstandard im Alter halbwegs sichert, sondern nur noch ein Sockel, auf dem jeder selbst weiter aufbauen muss.<\/p>\n<p>Auf dem Papier klingt das vielleicht n\u00fcchtern. In der Realit\u00e4t betrifft es aber Millionen Menschen, die seit Jahrzehnten arbeiten, jeden Monat Beitr\u00e4ge zahlen und darauf vertrauen, dass sich dieses Arbeitsleben am Ende auch im Alter bemerkbar macht.<!--more--><\/p>\n<p>Nehmen wir keine konkrete Person, sondern einen ganz normalen Beispielmenschen aus der Mitte der Gesellschaft.<\/p>\n<p>Jemand beginnt jung zu arbeiten, bleibt viele Jahrzehnte berufst\u00e4tig und zahlt Monat f\u00fcr Monat in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Je nach Einkommen k\u00f6nnen \u00fcber ein ganzes Arbeitsleben hinweg sehr hohe Summen zusammenkommen. Nicht nur durch den eigenen Anteil, sondern auch durch den Arbeitgeberanteil, der wirtschaftlich ebenfalls Teil der Arbeitskosten ist.<\/p>\n<p>\u00dcber 40, 45 oder sogar mehr Arbeitsjahre entstehen so Betr\u00e4ge, die sich f\u00fcr normale Arbeitnehmer gewaltig anf\u00fchlen. Es geht nicht um ein paar Euro. Es geht um jahrzehntelange Beitr\u00e4ge, um Pflichtabgaben, um Vertrauen und um ein Versprechen: Wer lange arbeitet und einzahlt, soll im Alter nicht nur irgendwie \u00fcberleben, sondern w\u00fcrdig leben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist die gesetzliche Rente kein pers\u00f6nliches Sparkonto. Das muss man ehrlich sagen. Die Beitr\u00e4ge von heute werden nicht individuell f\u00fcr sp\u00e4ter zur\u00fcckgelegt, sondern finanzieren die Renten der heutigen Rentnerinnen und Rentner. Daf\u00fcr erwerben die heutigen Besch\u00e4ftigten eigene Rentenanspr\u00fcche.<\/p>\n<p>Aber genau deshalb braucht dieses System Vertrauen.<\/p>\n<p>Und dieses Vertrauen wird besch\u00e4digt, wenn Menschen h\u00f6ren, dass die gesetzliche Rente k\u00fcnftig nur noch eine Basisabsicherung sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Denn dann stellt sich f\u00fcr viele die berechtigte Frage:<\/p>\n<p><strong>Wof\u00fcr zahle ich eigentlich jahrzehntelang ein, wenn am Ende kaum mehr bleibt als eine Grundversorgung?<\/strong><\/p>\n<p>Niemand bestreitet, dass es eine Absicherung f\u00fcr alle geben muss. Wer im Alter nicht genug hat, darf nicht ins Bodenlose fallen. Eine Grundsicherung ist wichtig und richtig.<\/p>\n<p>Aber sie darf nicht das Ziel f\u00fcr Menschen sein, die ihr ganzes Leben gearbeitet und Beitr\u00e4ge gezahlt haben.<\/p>\n<p>Wer Jahrzehnte lang einzahlt, muss im Alter sp\u00fcrbar besser dastehen als jemand, der kaum oder gar nicht in dieses System eingezahlt hat. Nicht aus Neid. Nicht aus H\u00e4rte. Sondern aus Gerechtigkeit.<\/p>\n<p>Denn ein Sozialstaat lebt nicht nur davon, dass er hilft. Er lebt auch davon, dass Leistung, Verl\u00e4sslichkeit und jahrzehntelange Beteiligung anerkannt werden.<\/p>\n<p>Private Vorsorge wird oft als L\u00f6sung genannt. Doch auch das klingt einfacher, als es f\u00fcr viele Menschen ist. Viele haben im Alltag kaum Spielraum, zus\u00e4tzlich gr\u00f6\u00dfere Betr\u00e4ge zur\u00fcckzulegen. Mieten, Energie, Lebensmittel, Versicherungen, Familie und steigende Lebenshaltungskosten nehmen bereits heute viel Raum ein.<\/p>\n<p>Wer gut verdient, kann zus\u00e4tzlich vorsorgen.<br \/>\nWer normal verdient, steht oft vor der Frage, wovon eigentlich.<\/p>\n<p>Wenn die arbeitende Generation heute die Renten von heute finanziert, gleichzeitig zus\u00e4tzlich privat vorsorgen soll, l\u00e4nger arbeiten soll und sp\u00e4ter auch noch Steuern und Abgaben auf die eigene Rente zahlt, dann wird die Last immer weiter verschoben.<\/p>\n<p>Und genau das ist der Punkt:<\/p>\n<p>Eine Reform der Rente mag notwendig sein.<br \/>\nAber eine Entwicklung, bei der die gesetzliche Rente f\u00fcr langj\u00e4hrige Beitragszahler nur noch zur Basisabsicherung wird, w\u00e4re ein No-Go.<\/p>\n<p>Es braucht andere Wege.<\/p>\n<p>Dazu geh\u00f6ren eine faire Finanzierung versicherungsfremder Leistungen, eine st\u00e4rkere Beteiligung sehr hoher Einkommen, eine breitere Finanzierungsbasis und vor allem ein klares Prinzip:<\/p>\n<p><strong>Wer lange gearbeitet und eingezahlt hat, muss im Alter verl\u00e4sslich und deutlich besser abgesichert sein als durch reine Grundsicherung.<\/strong><\/p>\n<p>Alles andere zerst\u00f6rt das Vertrauen in den Generationenvertrag.<\/p>\n<p>Eine Grundsicherung ist die unterste Haltelinie eines Sozialstaates.<br \/>\nAber sie darf niemals die Antwort auf ein ganzes Arbeitsleben sein.<\/p>\n<p><strong>Arbeit muss sich auch im Alter noch erkennbar lohnen.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Kleines Rechenbeispiel<\/h2>\n<p><strong>Monatliche Einzahlung:<\/strong><\/p>\n<p>350 \u20ac Arbeitnehmeranteil<\/p>\n<ul>\n<li>350 \u20ac Arbeitgeberanteil<br \/>\n= <strong>700 \u20ac insgesamt pro Monat<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>J\u00e4hrliche Einzahlung:<\/strong><\/p>\n<p>700 \u20ac \u00d7 12 Monate<br \/>\n= <strong>8.400 \u20ac pro Jahr<\/strong><\/p>\n<p><strong>Bei 45 Arbeitsjahren:<\/strong><\/p>\n<p>8.400 \u20ac \u00d7 45 Jahre<br \/>\n= <strong>378.000 \u20ac insgesamt<\/strong><\/p>\n<p><strong>Umgelegt auf 18 Jahre Rentenzeit:<\/strong><\/p>\n<p>378.000 \u20ac \u00f7 18 Jahre<br \/>\n= <strong>21.000 \u20ac pro Jahr<\/strong><\/p>\n<p><strong>Monatlich gerechnet:<\/strong><\/p>\n<p>21.000 \u20ac \u00f7 12 Monate<br \/>\n= <strong>1.750 \u20ac brutto pro Monat<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wichtig:<\/strong><\/p>\n<p>Von dieser Rente gehen sp\u00e4ter je nach pers\u00f6nlicher Situation noch <strong>Steuern sowie Kranken- und Pflegeversicherungsbeitr\u00e4ge<\/strong> ab.<\/p>\n<p><strong data-start=\"26\" data-end=\"44\">Zum Vergleich:<\/strong> Eine reine Basisabsicherung w\u00fcrde nach heutigem Stand grob in Richtung Grundsicherung gehen: Regelbedarf plus angemessene Wohn- und Heizkosten.<br \/>\nF\u00fcr viele Alleinstehende l\u00e4ge das je nach Miete ungef\u00e4hr im Bereich von rund <strong data-start=\"266\" data-end=\"315\" data-is-only-node=\"\">1.100 bis 1.400 Euro monatlichem Gesamtbedarf<\/strong>.<br \/>\nDas w\u00e4re aber keine echte Anerkennung jahrzehntelanger Beitragszahlungen, sondern nur eine Absicherung nach unten.<br \/>\nGenau deshalb w\u00e4re eine Rente, die langfristig nur noch auf dieses Niveau hinausl\u00e4uft, f\u00fcr langj\u00e4hrige Beitragszahler ein klares No-Go.<\/p>\n<p><strong data-start=\"68\" data-end=\"89\">Wichtig ist auch:<\/strong> Eine gesetzliche Rente wird sp\u00e4ter nicht einfach vollst\u00e4ndig netto ausgezahlt.<br \/>\nVon der Bruttorente k\u00f6nnen noch Kranken- und Pflegeversicherungsbeitr\u00e4ge sowie je nach H\u00f6he auch Steuern abgehen.<br \/>\nAus einer rechnerischen Bruttorente von zum Beispiel <strong data-start=\"336\" data-end=\"350\" data-is-only-node=\"\">1.750 Euro<\/strong> wird netto deutlich weniger.<br \/>\nDamit schrumpft der Abstand zur reinen Basisabsicherung sp\u00fcrbar.<br \/>\nGenau deshalb darf die gesetzliche Rente f\u00fcr langj\u00e4hrige Beitragszahler nicht nur knapp \u00fcber Grundsicherungsniveau landen.<br \/>\nSonst wird jahrzehntelanges Einzahlen kaum noch erkennbar belohnt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>W\u00fcrden Arbeitnehmer und Arbeitgeber jeweils <strong data-start=\"79\" data-end=\"102\">100 \u20ac mehr im Monat<\/strong> einzahlen,<br \/>\nalso zusammen <strong data-start=\"128\" data-end=\"148\">200 \u20ac zus\u00e4tzlich<\/strong>, w\u00fcrde aus der rechnerischen Beispielrente von <strong data-start=\"196\" data-end=\"214\">1.750 \u20ac brutto<\/strong> ungef\u00e4hr <strong data-start=\"224\" data-end=\"251\">2.250 \u20ac brutto im Monat<\/strong>. Das w\u00e4ren rund <strong data-start=\"268\" data-end=\"289\">500 \u20ac mehr brutto.<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Transparenzhinweis:<\/strong> Dieser Beitrag entstand unter Mitwirkung k\u00fcnstlicher Intelligenz. Recherchen, Strukturierung und textliche Ausarbeitung wurden KI-gest\u00fctzt unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Thema Aktuell \u2013 Gedanken einer KI &#8222;Werden wir verarscht&#8220;!!!! Wenn die Rente nur noch eine Basisabsicherung sein soll, l\u00e4uft etwas grundlegend falsch In der aktuellen Rentendebatte wird immer h\u00e4ufiger davon gesprochen, dass die gesetzliche Rente in Zukunft vielleicht nur noch eine Art Basisabsicherung sein k\u00f6nnte. 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